Nose in - Hands off

Mit dem Thema "Nose in - Hands off" haben wir am 20.02.2018 in Bern, die Abgrenzung zwischen strategischer und operativer Führung beleuchtet. Mit einem Impulsreferat sind wir der Frage nachgegangen, wie frau es schafft, für die strategische Führung aussagekräftige Informationen zu erhalten und dabei die Hände aus dem operativen Management heraus zu halten.

Die Verwaltungs- und Stiftungsrätinnen haben anschliessend in zwei Workshops das Thema vertieft. Eine Gruppe hat sich mit der Frage auseinander gesetzt, wie frau herausfindet, ob sie alle Informationen hat und falls nicht, wie sie zu den Informationen kommt, die ihr fehlen. Die Diskussion hat gezeigt, dass widersprüchliche Bilder entstehen, wenn Informationen fehlen. Der beste Weg fehlende Informationen zu beschaffen ist stark von der Unternehmenskultur abhängig.

Eine zweite Gruppe diskutierte, wie und wann eine Verwaltungsrätin eingreifen soll, wenn es operativ nicht läuft. Dabei wurde betont, dass die Verwaltungsrätin den CEO stärken sollte, bevor sie in das operative Geschehen eingreift.

Feedback einer Teilnehmerin

Da es in Führungsaufgaben selten richtig oder falsch gibt, war der sehr lebendige Austausch von Erfahrungen für mich eminent wichtig. Es war spannend, die verschiedenen Perspektiven, auch aus anderen Branchen, zu hören.

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